Keine Kürzungen bei Kindern- und Jugendlichen in Heidelberg!
Wir schließen uns dem Aufruf des Aktionsbündnisses für Kinder und Jugendliche in Heidelberg
#unkürzbar an!
Auch der Kinderschutzbund fordert, auf keinen Fall bei den Kindern und Jugendlichen Kürzungen vor vorzunehmen und zwar in keinem Bereich! Kinder und Jugendliche benötigen in diesen Zeiten Unterstützung und Förderung in allen Lebensbereichen!
Nur wenn sie das Heute gut und gestärkt erleben, können sie das Morgen als starke, verantwortungsbewusste Erwachsenen für sich und für uns gut gestalten.
Wir sind auch von den Kürzungen betroffen:
Aktuell nutzen rund 4000 Familien jährlich unsere beiden Kleiderstuben, um sich niederschwellig, nachhaltig und bargeldlos auf Tauschbasis mit Kleidung u.a. zu versorgen.
40 Kinder besuchen regelmäßig täglich von 16.00 bis 19.00 unsere "Spielstube" auf dem Emmerstgrund. Nur dort haben sie - aufgrund ihrer beengten Wohnverhältnisse - die Möglichkeit und die Räumlichkeit zu spielen und sich selbst wirksam zu erleben. Die Spielstube ist für diese Kinder ihr Kinderzimmer, das sie zu Hause nicht haben.
Rund 30 Kinder begleiten wir, damit diese Kinder, beide Eltern sehen und erleben können. "Der Begleitete Umgang" ist nicht nur eine kommunale Pflichtaufgabe, sondern die Kommune ist sogar gesetzlich dazu verpflichtet, dass der Begleitete Umgang auskömmlich für den Leistungserbringer zu finanzieren ist.
Unsere Bitte und Forderung: Liebe Gemeinderäte: Kürzt nicht bei den Kurzen!